Theater

Erfahrungsraum Theaterspiel an der GMS Ergenzingen


Das Fach „Theater“  ist ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler und Schülerinnen  und bietet die Möglichkeit der Auseinandersetzung im Erfahrungsraum „Spiel“. In der Lerngruppe 5 hat jedes Kind zwei Stunden in der Woche das Fach „Theater“.

Dort  können sich Schüler (und Lehrer)  als handelnde Personen erleben und sich mit ihrer Aktivität identifizieren. Im Theater-Spiel treffen Lebendigkeit, Handeln und Erkenntnis aufeinander, denn

-         alle Tätigkeiten, Bereiche und Bestandteile des menschlichen Lebens können zum Inhalt spielerischer Betätigung werden;

-         das Spiel als Medium verbindet in einmaliger Weise Denken und Fühlen, Verbales und Nonverbales, Individuelles und Soziales und ermöglicht planvolles und situatives Handeln;

-         das Spielen fördert die subjektive Art,  ein Stück dieser Welt sich anzueignen durch das unmittelbare Erleben von Spielraum,  Spielgeschehen und  Mitspielern;

-         das Spielen ermöglicht den Kindern Seiten auszuprobieren und auszuleben, die sonst im Schulalltag nicht gefragt sind / beachtet werden

-         die Kinder erleben ein anderes, ein bewussteres Miteinander (in verschiedenen Rollen, ausgewählten Situationen oder auch in Kämpfen)

 

Wenn man sich auf das Spiel einlässt und  einbringt, wenn man mitwirkt und als Person beteiligt ist, quasi mit Leib und Seele, dann geht das Lernen Hand in Hand mit der Spielfreude an die Person des Spielenden heran und fängt ihn ein und kann ihn/sie verwandeln…

 

Theaterspiel an sich ist fächerübergreifend, da es vielfältige Möglichkeiten des Zusammenarbeitens gibt:

-         das Verfassen eines Spieltextes

-         Ergänzung zum Fremdsprachenunterricht

-         die Umsetzung eines Textes auf die Bühne mit Spiel, Musik, Tanz, Akrobatik..

-         die Gestaltung eines Bühnenbildes mit Licht und Technik

-         Masken, Requisiten…

 

Akzeptanz und Würdigung unterschiedlicher Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten können hier erfahren und verwirklicht werden. Man ist angewiesen auf die Verlässlichkeit der anderen, seien es die Mitspieler oder die Akteure im Hintergrund (Lichttechniker).


Theater-AG

"Der Bär auf dem Försterball" und "...und wen magst du?" - 2010

"Ein echter Glücksfall" - hieß es in der Presse und das war es in mehrfacher Form.
Am 23. Juli 2010 stellten die Theatergruppen der GWRS Rottenburg-Ergenzingen erfrischend locker, aber durchaus anspuchsvoll, ihre neuen Produktionen vor:

Schüler der Klasse 5 spielten: „Der Bär auf dem Försterball“
Es ging um einen Bären, der als Förster verkleidet beim Försterball für allerlei

Überraschungen sorgt und die einfältigen Förster an der Nase herum führt.

Christian Philipp liest die Geschichte vom Försterball
Christian Philipp liest die Geschichte vom Försterball
Bärenjagd der Klasse 5
Bärenjagd der Klasse 5
Auf dem Försterball
Auf dem Försterball

Anschließend präsentierte die Theatergruppe der Schule das selbst verfasste Stück:
                                             „ ... und wen magst du?“

Eine merkwürdige Beziehungsgeschichte zu einer kleinen Leiter, die unerwartete
Komplikationen und Verwirrungen hervorruft.

Die Theaterwerkstatt der Schule war brechend voll und von einem gleichfalls 
sachkundigen als auch begeisterten Publikum gab es riesigen Applaus.
Ein gelungener Theaterabend – und viel Lob für die Akteure und den eigentlichen "Macher" der Theaterarbeit an der Schule -Christian Philipp! Seit Ende der 80er Jahre setzt er sich für die theaterpädagogische Arbeit an der Hauptschule ein und bringt jährlich eine eigene Produktion zur Aufführung. Ein Glücksfall für unsere Schule und besonders für unsere Schüler.

Lucille und die Leiter
Lucille und die Leiter
Vicky und Sarah
Vicky und Sarah
Geschafft - und alle waren begeistert
Geschafft - und alle waren begeistert

 Die Geschichte des Stückes ".... und wen magst du?"                             

                        Auf einem belebten Platz steht eine kleine Leiter – einige Leute 
                        bemerken ihre zarten Annäherungsversuche nicht und ziehen 
                        achtlos weiter.
                        Nein, nicht alle, denn einer hört die Stimme der Leiter – es ist 
                        Wilfried, ein durchaus ernst zu nehmender Zeitgenosse, der 
                        diese feine Stimmung aufnimmt. 

                         Er geht auf die kleine Leiter zu, ein Dialog entwickelt sich - und 
                         aus diesem Dialog entsteht eine Freundschaft. 

                        So weit so gut, warum soll man nicht eben eine Leiter zum Freund 
                        haben?

                        Aber die Öffentlichkeit und auch seine Familie sind da jedoch 
                        völlig anderer Ansicht. Spannungen entstehen, die Familie
                        zieht sich zurück.

                        Rundum wird das Verhalten von Wilfried argwöhnisch beobachtet.
                        Die Argwohn entwickelt sich zum Konflikt, der schließlich in einem
                        dramatischen Ultimatum gipfelt.

                         Wilfried muss sich entscheiden...   UND WEN MAGST DU ?

 

Die Rollen

Carolin Ziebarth: Stimme derLeiter - Lucille Schneider: Wilfried - Sarah Speer: Charlotte - Viktorija Smolin: Silvi - Yassien Bartz: Max „Ma"-Timko Hammer: Moritz „Mo" -  Janik Steegmüller: Michael „Mi"-  Kilian Meinert: Robbi „Boss" -  Pascal Luginsland:Simon „Krümel"

 

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