Ratgeber

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Themen "Schule" und "Erziehung".

 

Viele wertvolle Informationen finden Sie im Internet auf: www.familienhandbuch.de 

 

Rechenschwäche

Für Rechenschwäche gibt es weitere Begriffe, die aber dasselbe bedeuten: Dyskalkulie, Arithmastenie, Rechenstörung, Rechenerwerbsschwäche.

Zur Erklärung der Rechenschwäche gibt es verschiedene Ansätze und Modelle:

  • Entwicklungspsychologisches Erklärungsmodell nach Piaget
  • Neuropsychologisches Erklärungsmodell nach Milz
  • Fehleranlytisches Modell (Lorenz/Raddaz)
  • Systemisches Erklärungsmodell
  • Erklärung der Weltgesundheitsorganisation WHO

Die Grundlagen für den schulischen Erfolg im mathematischen Denken werden schon sehr früh gelegt. Daher lassen sich auch Anzeichen für eine Rechenschwäche schon im Kindergarten feststellen. Je früher eine Rechenschwäche erkannt wird, umso leichter können Defizite in den sogenannten mathematischen "Basiskompetenzen" beseitigt werden.

Auf dieser Seite finden Sie folgende Hilfen.

Checkliste Früherkennung von Rechenschwäche bei Kindern (ab dem 5. Lebensjahr)
checkliste_frueherkennung_eltern.doc
Microsoft Word Dokument 31.5 KB
Hinweise zur Rechenschwäche (besonders bei Schulkindern)
hinweise_eltern.doc
Microsoft Word Dokument 33.5 KB

Prüfungsangst

Die Angst vor Noten und Klassenarbeiten macht sich bei immer mehr Grundschulkindern bemerkbar. Wie können Eltern helfen, damit es bei Klassenarbeiten und Tests nicht zu Versagensängsten und Blockaden kommt? Hier einige Tipps, die Sie mit Ihren Kindern besprechen und üben können:

Bewusstes Atmen

  • Lege deine Hand 2 fingerbreit unterm Bauchnabel flach auf den Bauch!
  • Atme langsam und tief ein und aus! - Ein und aus.
  • Stelle dir beim Einatmen vor, wie der Atem zu deiner Hand strömt und diese langsam hochhebt.
  • Stelle dir beim Ausatmen vor, wie der Atem den Weg über die Brust zurück zur Nase nimmt und dann nach außen strömt. Die Hand sinkt wieder herunter.

Spickzettel für die Nerven.
Gegen die Angst vor dem Blackout kann man sich ein paar Stichworte für das nervöse Selbst notieren:

  • Ruhig durchatmen!
  • Zeit lassen!
  • Eine Aufgabe nach der anderen!
  • Jede erledigte Aufgabe abkreuzen!

Akupunkturpunkte aktivieren

  • Unter der Nase sanft klopfen, reiben.
  • Unter die Unterlippe sanft klopfen, reiben.
  • Jochbein (auf beiden Seiten der Nase) unter den Augen reiben.
  • Mit Zeigefinger und Daumen Ohrläppchen massieren.

Weitere Tipps:

  • Auf Geräusche in der Natur lauschen.
  • Anspannen und entspannen.
  • Gemeinsam ein Lied singen.
  • Das Angstgefühle in Worte fassen.
  • Das Gefühl malen oder aufschreiben.
  • Fantasiereise

Achtung!

Mittel wie Baldrian oder andere nicht verschreibungspflichtige Medikamente zur Beruhigung sollten vor einer Klassenarbeit nicht eingenommen werden. Womöglich sitzt man sonst benebelt vor dem Aufgabenblatt.

Sagen Sie möglichst nie
"Da musst du doch keine Angst haben!" 
"Das ist doch nicht so schlimm!" 
"Komm, stell' dich nicht so an!"
Diese Sätze sagen dem Kind, dass sein subjektiv existierendes Gefühl verkehrt sei und nötigen es dazu, die Angst zu verdrängen anstatt sie zu bewältigen.

Sagen Sie lieber:
"Das hat dir wohl ganz schön Angst gemacht."
"Das ist richtig schlimm für dich gewesen, was?"
"Jetzt weißt du gar nicht, was du machen sollst."
Solche Sätze sagen dem Kind, wie Sie sein Gefühl (für) wahr-genommen haben und dass Sie es annehmen. Auf dieser Basis kann es sich selbst mit der Angst auseinandersetzen ("Aktives Zuhören", mehr dazu bei Thomas Gordon).

Weitere Informationen zum Thema: 

Über die Ursachen von Schulangst finden Sie hier:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_953.html#eltern

Anleitungen und Beschreibungen zu den Tipps finden Sie hier:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Programme/a_Aktivitaeten_mit_Kindern/s_790.html

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