SMV-SATZUNG der GMS Ergenzingen

erstellt aufgrund § 62 bis 70 SchG und der SMV-Verordnung 
(beinhaltet neue SMV-Regelungen)

Stand: Schuljahr 2012/13, letzte Änderung im Oktober 2012

1. Allgemeine Aufgaben der SMV

Die SMV ist Sache aller Schüler. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sind in die SMV –Arbeit mit einzubeziehen, auch wenn sie nicht in den Schülerrat gewählt wurden. Grundsätzlich stehen jedem Schüler und jeder Schülerin die Organe der SMV offen, des Weiteren kann sich jeder Schüler mit Fragen, Beschwerden, Kritik, Anregungen und Beiträgen an die Organe der SMV wenden. Ein öffentlich zugängliches Info-„Brett“ im Schuleingangsbereich bzw. im Aufenthaltsraum informiert über aktuelle Vorgänge der SMV.

Die SMV hat die Aufgabe, die Interessen und Wünsche der Schülerschaft gegenüber der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und der Elternschaft zu vertreten. Dazu nehmen die Schülervertreter/innen ihr Anhörungsrecht, ihr Vorschlagsrecht, das Beschwerderecht, das Vermittlungs- und Vertretungsrecht und das Informationsrecht in Anspruch.

2. Organe der SMV

2.1. Schülerrat

Der Schülerrat tritt regelmäßig zusammen (bei Bedarf auch nachmittags) . Die Schülersprecher laden dazu rechtzeitig mit Tagesordnung ein (mindestens 3 Tage vorher). Von jeder SMV-Sitzung ist ein Protokoll anzulegen. 
Die Klassensprecher berichten in ihren Klassenräten über die Ergebnisse im Schülerrat.

Zum Schülerrat der GiG Ergenzingen gehören das Schülersprecher-Team, die Klassensprecher und Stellvertreter, die gewählten Vertreter der Ganztagesschüler sowie die Schülersportmentoren.

2.2 SMV-Vorstand

Das Schülersprecher-Team, die GTS –Sprecher, der Verbindungslehrer und sein Stellvertreter und gegebenenfalls bestimmte Ausschussvorsitzende bilden den Vorstand. Der Vorstand koordiniert die Arbeit der SMV. Von Sitzungen ist ein Protokoll anzulegen.

2.3 Schulversammlungen

Schulversammlungen finden mindestens 3 x pro Jahr statt.

Die erste Schulversammlung im Schuljahr dient der Vorstellung der Schülersprecherkandidaten.

Zur Schulversammlungen wird rechtzeitig mit Tagesordnung eingeladen.

Schulversammlungen werden vom Schülerrat organisiert, je nach Thematik in den Klassenräten vorbereitet und vom SMV-Vorstand zusammen mit der Schulleitung koordiniert.

2.4 Klassenrat

Der Klassenrat ist ein Forum der Schulklasse. Er findet wöchentlich statt. Für den „Klara“ steht eine feste Unterrichtsstunde zur Verfügung. Alle Klassenmitglieder erhalten hier die Gelegenheit, ihre Probleme und Konflikte anzusprechen bzw. zu lösen. Außerdem werden zum Beispiel Klassenaktivitäten geplant, Anregungen und Wünsche vorgetragen sowie Vorschläge für die Unterrichtsplanung eingebracht. Langfristig soll der Klassenrat das „Wir“-Gefühl fördern, Kommunikationsfertigkeiten entwickeln, das Verantwortungsbewusstsein stärken und  demokratisches Verhalten einüben.

Die Klassensprecher leiten mit Unterstützung des Klassenlehrers den Klassenrat. Jede Klasse stellt eigene Klassenratsregeln auf. Für den Ablauf einer Klassenratssitzung liegt eine Empfehlung des Schülerrats vor.

Wichtige Regeln, Durchführungsbestimmungen und Beschlüsse können in einem „Klassenratsbuch“ festgehalten werden.

Schulgesetz und Schulordnung setzen die Rahmenbedingungen.

Regeln für den Klassenrat (Vorschlag des Schülerrats) 
1       Jeder Schüler und jede Schülerin ist mit einer Stimme im Klassenrat stimmberechtigt.
2       Ein Beschluss ist mit einfacher Mehrheit gültig.
3       Der Klassenrat stimmt über interne , die Klasse betreffende Angelegenheiten ab.
4       Beschlüsse können nach erneuter Erörterung mit einfacher Mehrheit geändert werden.
5       Die Klassensprecher leiten in Absprache mit dem Klassenlehrer die Klassenratssitzung und  geben die Tagesordnung bekannt.
6       Geringfügige Probleme müssen nicht im Klassenrat besprochen werden. Es eignet sich auch nicht jedes Thema für den Klassenrat. Mobbingfälle, Straftaten oder anonyme Anschuldigungen gehören nicht in den Klassenrat.
7       Bei Konflikten mit Fachlehrern, Schülern anderer Klassen usw. können diese in den Klassenrat eingeladen und angehört werden..
8       Bei Bedarf können bei bestimmten Themen oder Problemen andere beratende Personen
         (Schulleitung, Schülersprecher, Verbindungslehrer, Sozialpädagoge) hinzugezogen werden.
9       Es wird eine Rednerliste geführt.
10     Es gelten die Gesprächsregeln der Klasse.
11     Die Mitglieder des Klassenrats haben das Recht, ihre Meinung frei zu  äußern und die Pflicht zur Sache zu reden. Jedes Mitglied muss gehört werden, wenn es sich an die Regeln hält.
12     Auch die Klassensprecher können ihre Meinung zur Sache abgeben, wenn sie auf der Rednerliste sind.      
13     Es sollte ein Klassenratsbuch geführt werden, in dem Wünsche bezüglich der Tagesordnung, Beschlüsse, Protokolle usw. aufgeschrieben werden.
14     Themen, die im Klassenrat besprochen werden, sind vertraulich.
15     Wer den Klassenrat stört, muss mit Konsequenzen rechnen ( Ermahnung, Bestrafung, Ausschluss, Tagebucheintrag). Die entsprechenden Maßnahmen regelt die Klassengemeinschaft.

3.  Evaluation  (Neu!)

§ 6 EvaluationsVO 2008 „ Bei der Selbstevaluationbezieht die Schule alle....insbesondere die Schüler ...mit ein.“

  • Die SMV evaluiert sich selbst zur Verbesserung der eigenen Arbeit.
    (Fragebogen, Interviews, SMV-Team besucht untere Klassen, SMV-Tag,...)
  • SMV Evaluationsausschuss wirkt gegebenenfalls bei Gesamtevaluation der Schule mit.
  • SMV informiert Schülerschaft über Evaluationsergebnisse usw. durch Aushang bzw. in der Schulversammlung.

4. Finanzmittel der SMV....

sind für Zwecke, die der Schülerschaft dienen, die vom Schülerrat vorgeschlagen und die mit Mehrheit beschlossen wurden.

Die Finanzen werden vom Verbindungslehrer über ein Konto bei der Raiffeisenbank verwaltet. Alle Ausgaben über € 50 müssen vom Schülerrat genehmigt werden. Die Belege sind 2 Jahre aufzubewahren.

In jedem Schuljahr wird die SMV-Kasse durch zwei Kassenprüfer kontrolliert (ein Kassenprüfer aus dem Schülerrat, der zweite Kassenprüfer auf Vorschlag des Elternbeiratsvorsitzenden). Sie berichten dem Schülerrat vom Ergebnis der Kassenprüfung. Das Ergebnis wird auch der Schulleitung zur Kenntnisnahme mitgeteilt.

Finanzielle Mittel erwirbt die SMV durch Veranstaltungen und durch Anträge beim Förderverein, beim Elternbeirat oder im Haushaltsplan.

5. Wahlverfahren 

5.1 Wahl der Klassensprecher

Alle Schüler ab Klasse 5 wählen nach den Grundsätzen, die für demokratische Wahlen gelten, ihre Klassensprecher. Es findet ein gestaltetes Wahlverfahren statt.

Zur Klassensprecherwahl stellt die SMV bei Bedarf Unterrichtsmaterial zur Verfügung.

Bausteine des gestalteten Wahlverfahrens:

  • Welche Eigenschaften sollte ein Klassensprecher haben / nicht haben?
    Welche Aufgaben hat ein Klassensprecher an unserer Schule?
    (Unterrichtsprojekt)
  • Kandidatensuche in den Klassen /Wahlplakatgestaltung der Kandidaten
  • Kandidatenversammlung
    SMV/VL informieren nochmals über Rechte, Pflichten, Aufgaben
  • Wahlverfahren:
    Wahlausschuss bilden, Wahlmodalitäten klären, Kandidatenvorstellung in den Klassen (Thema: z.B. Wofür werde ich mich einsetzen?), Wahldurchführung (geheime Wahl)
  • Gratulation
  • Vorstellung der neuen Klassensprecher am SMV-„Brett“

5.2 Wahl des Schülersprecher-Teams

An der GiG Ergenzingen gibt es ein Schülersprecher-Team (3 Personen).

5.2.1  Erste(r) Schülersprecher(in) und Stellvertreter(in)

Er (Sie) wird aus der Mitte aller Schüler und Schülerinnen gewählt.

Der Schülersprecher / die Schülersprecherin wird durch eine Direktwahl von der gesamten Schülerschaft der Schule gewählt. Der Kandidat mit den meisten Stimmen wird 1. Schülersprecher, der Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen wird Stellvertreter und gehört zum Schülersprecher –Team.

Es gelten die Grundsätze der ordentlichen Wahl.

Schülersprecherkandidaten sollten mindestens eine befriedigende Verhaltensnote vorweisen können und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Schülerschaft und die Schule zu engagieren.

Geeignete Bewerber stellen sich mit Plakaten im Eingangsbereich der Schule und einer Wahlrede in der Schulversammlung vor. Danach wählen die einzelnen Klassen unter Aufsicht eines Lehrers in geheimer Wahl ihren Kandidaten. Jeder Schüler hat eine Stimme.

Ein Wahlausschuss (2 Erwachsene, 2 Schüler/innen) zählt die Stimmzettel aus und gibt das Ergebnis zuerst der Schulleitung bekannt.

5.2.2   Zweite(r) Schülersprecher(in) aus dem Schülerrat.

Er (Sie) wird aus der Mitte des Schülerrats gewählt.
Der/die 2. Schülersprecher/in wird vom Schülerrat gewählt.
Gewählt ist, wer die meisten gültigen Stimmen erhält.

Mindestens 1 Mitglied des Schülersprecher-Teams muss aus Klasse 7 oder 8 sein.

Das neue Schülersprecher-Team stellt sich den Elternvertretern/ Elternbeiratsvorsitzenden vor.

5.2.3 Vorzeitige Beendigung der Tätigkeit als Schülersprecher/in

Verstößt ein Schülersprecher grob gegen das Schulgesetz (die SMV-Verordnung oder gegen die vorliegende Satzung) kann er vom Schülerrat im Einvernehmen mit der Schulleitung abgesetzt werden. Gegebenenfalls rückt der Stellvertreter nach.

Auf Antrag der Schüler ist ihre Tätigkeit in der SMV im Zeugnis oder in anderer geeigneter Form ohne Wertung zu bescheinigen.

5.3 Wahl der Schülervertreter in die Schulkonferenz

Der Schülersprecher / die Schülersprecherin ist kraft Amtes Mitglied in der Schulkonferenz.

Der Schülerrat wählt aus seiner Mitte ab Klassenstufe 7 zwei weitere Delegierte in einem Wahlgang sowie drei Stellvertreter in einem Wahlgang.

Die Reihenfolge der erreichten Stimmen ist für die Vertretung maßgebend.

Die Stellvertreter nehmen ihr Vertretungsrecht in der Reihenfolge der erreichten Stimmzahlen wahr, es ist also keine Personenvertretung vorgesehen.

Vor der Wahl stellen sich die Kandidaten vor.

NEU:
Einberufung der Schulkonferenz § 47 Abs. 12

Die Gruppe der Schülervertreter kann beim Schulleiter die Einberufung der Schulkonferenz beantragen. Gewünschte Tagesordnungspunkte müssen dann angegeben werden.

5.4 Wahl der GTS-Sprecher

Die GTS-Schüler wählen aus ihrer Mitte ihren GTS-Sprecher und einen Stellvertreter (ab Klasse 7). Die GTS-Sprecher sind Mitglieder des Schülerrates und vertreten dort die Belange der Ganztagesschüler.

Jeder GTS-Schüler hat eine Stimme.

5.5 Wahl des Verbindungslehrers

Der Schülerrat wählt zu Beginn eines Schuljahres einen Verbindungslehrer und seinen Stellvertreter. Die Amtszeit beträgt 1 Schuljahr. Ein Verbindungslehrer ist nach den Grundsätzen des konstruktiven Misstrauensvotums abwählbar.

Das Schülersprecher-Team stellt nach den Vorschlägen des Schülerrates eine Kandidatenliste auf. Nicht wählbar sind die Schulleitung sowie Lehrer mit weniger als einem halben Lehrauftrag. Die vorgeschlagenen Lehrer müssen vor der Wahl nach ihrem Einverständnis zur Kandidatur befragt werden.

Vor der Wahl des Verbindungslehrers im Schülerrat erfolgt ein Meinungsbild in allen Klassen (ohne Klassenlehrer) aufgrund der vom Schülersprecher-Team aufgestellten Kandidatenliste. Die Klassensprecher nehmen das Meinungsbild zur  Kenntnis, sind jedoch in ihrer Wahl nicht daran gebunden. Vor der Wahl stellen sich die Verbindungslehrer-Kandidaten dem Schülerrat vor. Außerdem wird eine Personaldebatte im Schülerrat ohne Kandidaten geführt.

Jedes Mitglied im Schülerrat hat eine Stimme zu vergeben. Gewählt sind die Kandidaten, die die höchsten Stimmen erreichen.

Zu den Aufgaben der Verbindungslehrer gehört, neben der Beratung und Unterstützung der SMV auch die Einladung zur Schülersprecherwahl.


Entwurf der Satzung im Schuljahr 07/08

Schülersprecher-Team: Cihan Öztoprak, Ferhat Korkmazyürek, Alexander Krieger

Inkrafttreten:
Die SMV- Satzung (Geschäftsordnung) wurde am 15. November 2008 in einer SMV-Sitzung von den Mitgliedern des Schülerrates einstimmig verabschiedet.

Sie tritt mit dem Einverständnis der Lehrerkonferenz, des Elternbeirats und der Schulkonferenz im Schuljahr 2008/ 09 in Kraft.

Die Satzung kann von mehr als der Hälfte der Mitglieder des Schülerrates geändert werden.

Die Satzung muss veröffentlicht und damit allen Schülern der GHWRS Ergenzingen zugänglich gemacht werden.

Schülersprecher 08/ 09:   Ibrahim Ellü, Marco Teufel, Marco Branz

Schülersprecher 09/10:    Enes Kilic, Marco Branz, Sophie Edlich

Schülersprecher 10/11:   Carolin Ziebarth, Sophie Edlich, Ökkes Özdemir

Schülersprecher 11/12:   Bianca Duffner, Ökkes Özdemir, Kevin Balcik

Schülersprecher 12/13:   Volkan Okumus, Alex Schiebel, Valerie Hamburg

Schülersprecher 13/14:   Bekir Dogan, Valerij Hamburg, Luca Manta

Verbindungslehrerin:       C. Ziegler-Wegner / Stellvertretung: A. Guischard

Aktuelle Version Schuljahr 2013/14

 

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